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C.P. Company

  • Freitag, der 2. August 2024
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Eine Vorstellung der C.P. Company

von Ali George Hinkins


Für diejenigen, die mit Massimo Osti möglicherweise nicht so vertraut sind, wie ich oder andere Enthusiasten mag der Name wie der jedes Anderen italienischen Modedesigners klingen, aber das könnte kaum weiter von der Wahrheit entfernt sein. Tatsächlich ist es ohne Ostis Innovationen und Arbeit schwer vorstellbar, wie die Modeindustrie heute aussehen würde.

Massimo Osti war in erster Instanz ein italienischer Bekleidungstechniker und Modedesigner – möglicherweise die passendste und kürzeste Art seine Vielzahl an Talenten zu beschreiben, ohne sie zu herunterzuspielen. Während seiner langen Karriere war er für die Herstellung atemberaubender Stoffe verantwortlich und designte einige der ikonischsten Kleidungsstücke seiner Generation. Dies soll kein Artikel über das Vermächtnis Massimo Ostis sein, doch es sei gesagt, dass Designer wie Errolson Hugh, Mitinhaber von ACRONYM und einer der Köpfe hinter dem Stone Island Shadow Project sowie Aitor Throup den italienischen Vorreiter als eine Art Inspiration benennen.

Vor seinem Tod 2005 war Massimo Osti verantwortlich für den Aufbau von C.P. Company und Stone Island und durch ihn entwickelten sie sich zu den Sportbekleidungsriesen, die sie heute sind. Davon abgesehen arbeitete Osti an verschiedenen externen Projekten für Marken wie Levi’s und Dockers, wo er unsere Vorstellungen davon, wie eine traditionelle Uniform aussieht, erforschte und mit Jacken und Beinbekleidung experimentierte.

Eines der vielen Projekte, in denen Massimo Osti seine Expertise einbrachte, war C.P. Company, das früher als Chester Perry bekannt war und 1971 gegründet wurde. Seit über 60 Jahren ist C.P. Company ein innovativer Eckpfeiler in der Bekleidungs- und Textilbranche und hat immer wieder bahnbrechende Methoden und Prozesse in die Modeindustrie eingeführt, die zu jener Zeit als geradezu verrückt und nahezu unmöglich angesehen wurden. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Experimentieren und Innovation nach wie vor zur Identität von C.P. Company gehören – beides ist tief in der DNA der Marke verwurzelt.

Bei seiner Gründung gab es keine andere Marke, die funktionales Design mit zeitgenössischen Silhouetten verschmolz, oft inspiriert von Militär-, Arbeits- und Rennuniformen mit den dazu passenden Details. Zwei der beliebtesten Designmotive sind die Schutzbrillen und das Uhrenfenster, die prominent auf Oberbekleidung, Kopfbedeckungen und Strickwaren sowie anderen Artikeln zu finden sind. Sie stärken die Identität von C.P. Company weiter, während sie gleichzeitig den Grundlagen huldigen, die Osti in den 1960er Jahren gelegt hat.

Obwohl C.P. Company, wie viele andere Marken, Ende der 90er und Anfang der 00er ihren Designern und Kreativdirektoren deutlich größere Freiheit und Eigenständigkeit gewährten, hat sich in der jahrzehntelangen erfolgreichen Arbeit eine Unverwechselbarkeit und eine klar erkennbare Identität von C.P. Company in ihren Hauptprodukten entwickelt.

1997 begrüßte C.P. Company einen neuen Kreativdirektor. Er ist ein italienischer Designer, der als Kind zusammen mit der Marke aufgewachsen war und ihr Erbe besser verstand als jeder andere (Massimo selbst ausgenommen). Moreno Ferrari kam voller Begeisterung und Inbrunst zu C.P. Company, mit dem Ziel, im Bereich Funktion und Nutzen zu innovieren – die Linien Urban Protection und Transformables sind ein Attest hierfür.

Veröffentlicht zu Beginn des neuen Jahrtausends während einer Phase globaler Unsicherheit, führte die hochkonzeptionelle Linie „Transformables“ Kleidungsstücke mit doppeltem Zweck ein. Die Funktion variierte von Stück zu Stück. Einige konnten als Unterschlupf und andere für Freizeitaktivitäten verwendet werden. Zum Beispiel spiegelte die „Tent Jacket“, das erste Stück, das Ferrari für die neue Linie entwarf, die Arbeiten von Lucy Orta und Final Home wider, indem sie dem Träger eine geringfügige Schutzfunktion für eine in seinen Augen dystopische Zukunft bot. In ihrer ursprünglichen Form nahm die Jacke die Silhouette eines langen, mit Kapuze versehenen Umhangs an, der sich nahtlos in ein Zelt verwandeln ließ. Die meisten Stücke wurden aus einem leicht gummierten Nylonmaterial namens „Crystal Wind“ hergestellt, welches vollständig wind- und wasserdicht war. Solch ungewöhnliche Kollektionen bleiben den langjährigen Unterstützern im Gedächtnis, regen aber auch neue Anhänger der Marke dazu an, tiefer in die reiche Geschichte von C.P. Company und die vielen Designs einzutauchen.

Heute arbeitet C.P. Company regelmäßig mit externen Partnern aus der gesamten Branche zusammen, von angesehenen Designern wie Junya Watanabe und Kiko Kostadinov bis hin zu Marken wie Palace und ASICS, ohne dabei ihre Identität zu kompromittieren. Ihre Fähigkeit mit Luxus- und Straßenmarken gleichermaßen zu interagieren, zeigt den Status den C.P. Company inne hat. Sie nehmen einen Platz zwischen den beiden Welten ein, der bei den Anhängern sehr beliebt ist.

HHVs erste Kollektion von C.P. Company zeigt deutlich das Können des italienischen Labels, das technische Jacken und Mäntel mit Sweatshirts und gestrickten Pullovern sowie Hosen in verschiedenen Schnitten und Silhouetten mischt. Darüber hinaus runden Taschen, Hüte, T-Shirts und Hemden diese Frühjahr-/Sommer-Lieferung ’24 ab. Die Kleidungsstücke sind mit typischen Designmotiven von C.P. Company wie Schutzbrillen, Uhrenfenstern und bedruckten Grafiken versehen.

Neben dem Endprodukt dient C.P. Company als physische Erinnerung und Dokumentation der Kleidungsstücke, auf die es Bezug nimmt, indem es sie und ihre zeitgenössischen Details durch aktualisierte Schnitte und Stoffe bewahrt, die sie in einen modernen Kontext bringen.

Jetzt im Online-Shop von HHV erhältlich!

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