Vacation Shirts

Don’t Call it a Comeback


Hawaii Hemden, Urlaubshemden, Aloha Shirts, Souvenir Shirts – nenn sie wie du willst, aber um die Kurzarmhemden aus luftigem Stoff mit floralem, tropischem oder graphischem Print, meist gepaart mit einem Reverskragen, kommt in dieser Saison keiner herum. Auch wenn Ü50 Sommertouristen jedweder Herkunft diese Art von Hemden in Kombination mit Denim- oder Twillshorts, Trekkingsandalen oder Bootsschuhen ein wenig in Verruf gebracht haben, feiern sie jetzt wieder ein Comeback. Aber: „Don’t call it a comeback“ – denn im Laufe der letzten Jahrzehnte wurden sie von vielen (Stil)Ikonen und Stars mit Stolz getragen und schon immer als Inbegriff von Lässigkeit und Individualität und klar, Urlaubsstimmung, gefeiert.

 

Alles begann – wie du dir sicher denken kannst – in Hawaii, als Anfang des 20. Jahrhunderts ein Schneider japanischer Herkunft auf die Idee kam (vermutlich inspiriert von den Kariyushi Hemden aus Okinawa), Kurzarmhemden aus alten Kimonostoffen zu nähen. Genau genommen wird berichtet, dass es bereits einige Jahrzehnte zuvor auf Hawaii und den Polynesischen Inseln bunte, leichte Hemden gab, die bei hohen Temperaturen die formale Kleidung ersetzten, nach und nach wurden dann Ärmel gekürzt und ein Reverskragen sowie luftige Baumwollstoffe, Leinen und Seidengemische genutzt.

 

Ab den 1930er Jahren wurden Druckmethoden und Muster perfektioniert und das klassische traditionelle Hawaii Hemd war geboren. Inzwischen existieren eine Fantastrilliarde verschiedene Muster und Printdesigns, von tropisch-floral bis hin zu modern, abstrakt der geometrisch. Unendlich viele Farben und Farbkombinationen wurden angewandt, um diese textilen Kunstwerke zu erschaffen. Gemessen an dem, was man damals üblicherweise so am Leib trug, waren diese Hemden eine absolute Ansage und erlaubten ihrem Träger einen alles andere als zurückhaltenden Ausdruck seiner Individualität in der damals eher formalen und eintönigen Kleidungskultur. Ab den 1950er Jahren, als Flugreisen für den Tourismus ermöglicht wurden, breiteten sich die Kulthemden auf der ganzen Welt aus und wurden in den folgenden Jahrzehnten von Filmstars, Musikern, (Stil)Ikonen und eben auch Touristen und Yachtbesitzern getragen.

 

Und genau deshalb lieben wir diese Hemden – sie sind wie ein Manifest für Entspanntheit, Offenheit, Individualität. Und dass sie jetzt in die Streetwear-Welt Einzug halten und allgegenwärtig sind, erscheint beinahe logisch. Lässigkeit, Kreativität, Charakter, gewagter Stil – diese Attribute passen auf beides, Streetwear und Vacation Shirts. Abgesehen davon sind sie einfach verdammt angenehm luftig, entspannt und die richtige Wahl, wenns auch mal in der Stadt wieder tropisch heiß wird.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass dich unser Lobgeschwafel noch nicht überzeugt hat – die Stilsicherheit von Tony Soprano, Elvis Presley, Magnum, Tony Montana a.k.a. Scarface, Hunter S. Thompson oder Bill Murray wirst du ja wohl nicht anzweifeln wollen, oder?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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